Alle meine Kekse

Jockel Bocks Apfelberge

Irgendwo im Norden von Deutschland gibt es einen wunderschönen Garten mit vielen blühenden Pflanzen, duftenden Kräutern und prächtigen Bäumen. Hier wohnt Jockel Bock zusammen mit seinen Apfelbäumen. Jockels Bäume sind ganz besondere Apfelbäume. Sie sind ganz verschieden und doch wachsen und gedeihen sie friedlich miteinander in Jockels Apfelgarten. Jeden Morgen macht Jockel einen Spaziergang durch sein kleines, grünes Paradies und begrüßt alle Apfelbäume persönlich mit ihren lustigen Namen! (Diese Apfelsorten gibt es wirklich!)

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Zum Dank für die gute Pflege und die schöne Umgebung, erfreuen die Bäume Jockel im Frühling mit ihren zarten Blüten. Im Sommer spenden sie ihm Schatten mit ihren sattgrünen Blättern. Und im Herbst schenken sie Jockel ganz viele verschiedene, knackige Äpfel! Manche kann man einfach so essen. Aus einigen kann man Saft machen. Andere haben eine besonders schöne Farbe und wieder andere eignen sich gut für leckeren Kuchen und Gebäck.

Schau mal hier, was man aus Jockels Äpfeln alles machen kann!

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Heute zeigt Jockel euch, wie man feine Apfelberge backen kann. Das sind große Kekse mit Apfelstückchen. Oder sind es kleine Kuchen mit Apfelstückchen? Ganz egal ob Keks oder Kuchen – es sind köstliche Happen, weich und saftig wie Kuchen, goldfarben und geformt wie Kekse. Aber unglaublich lecker sind Jockels Apfelberge allemal!

 

Jockel Bocks leckere Apfelberge

 

Für 20 bis 22 Apfelberge brauchst du:

  • 2 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar, Boskop oder Cox Orange)
  • 60 g Walnüsse
  • 100 g weiche Butter
  • 60 g weißen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl, Typ 550
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 3 EL Milch oder Apfelsaft
  • etwas Zitronensaft
  • Eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt

 

Und so machen Jockel und sein Assistent, der Hase, die leckeren Apfelberge:

  1. Zuerst die Äpfel schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Dann werden die Walnüsse gehackt. Tipp: Wenn du die Nüsse in einem beschichteten Topf kurz anröstest bis sie gut duften, werden sie besonders aromatisch. Vermische die Apfelwürfel mit etwas Zitronensaft damit sie nicht braun werden. Mische die Würfel dann mit den gehackten Nüssen.
  2. Als nächstes musst du Zucker, Vanillezucker und Butter mit dem Mixer schaumig schlagen. Rühre dann die Eier kräftig unter die Butter-Zucker-Masse.
  3. Mische das Mehl gründlich mit Backpulver, Zimt und Salz.
  4. Rühre dieses Mehlgemisch unter die Masse aus Butter, Zucker und Ei. Wenn der Teig sehr fest wird, gib 3 EL Milch oder Saft hinzu.
  5. Nun kannst du die Mischung aus Äpfeln und Nüssen unter den Teig rühren. Wenn es mit dem Mixer nicht so gut klappt, nimm einfach einen Teigschaber, das funktioniert immer prima.
  6. Belege zwei Backbleche mit Backpapier und lege dann mit zwei Esslöffeln etwa 10 bis 12 Häufchen auf jedes Blech. Achtung, der Teig klebt ein bisschen! Beim Backen gehen die Apfelberge etwas in die Höhe und in die Breite. Daher lass genug Abstand zwischen den Häufchen, 3 bis 4 cm sollten es sein.
  7. Der Backofen sollte bei Umluft auf ungefähr 200 °C vorgeheizt sein bevor du die Apfelberge in den Ofen schiebst. Dann müssen sie etwa 15 Minuten backen bis sie goldgelb aussehen und die Ränder leicht gebräunt sind. Die Apfelberge bleiben weich wie Kuchen, wenn sie abgekühlt sind. Besonders hübsch sehen sie aus, wenn du nach dem Abkühlen etwas Puderzucker darüber siebst. Du kannst die Kekse zwei bis drei Tage lagern. Wenn du sie länger aufheben willst, solltest du sie einfrieren. Zusammen mit dem Hasen verputzt Jockel die Apfelberge genüsslich in seinem grünen Garten. Und die Apfelbäume sind ganz stolz auf ihre leckeren Äpfel! Mach es dir doch auch gemütlich und genieße die fruchtigen Kekse zum nachmittäglichen Kaffee oder zum Frühstück!

Tipp: Wenn du keinen Zimt magst oder die Kekse im Sommer backen möchtest, lass den Zimt einfach weg. Stattdessen kannst du etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone verwenden. Etwas zusätzliche Vanille schmeckt ebenfalls fein. Wenn du total gern Zimt magst, mische etwas Zimt mit grobem Zucker und streue vor dem Backen ein bisschen von diesem Zimtzucker auf jeden Teig-Klecks.

 

Hier kommt noch die Lösung für das Hasi-Markt-Rätsel das beim Rezept von A-Zi-Ma-Muffins zu finden ist! Hast du den richtigen Weg gefunden?

A-Zi-Muffins-Loesung

 

Schon 4 Kommentare

  1. Kirsten Fuchs sagt:

    Liebe Lotte – das ist eine ganz fabelhafte und zudem auch noch leckere kleine Geschichte! Vielen Dank! Hier in Schleswig-Holstein heißen die „Dinger“ übrigens Apfelstuten und die werde ich in dieser Woche gleich mal nach deinem Rezept backen:) – aber zuerst gehe ich zum Ernten in den Garten! Liebe Grüße aus dem Nordkolleg – Kiki

    • Lotte sagt:

      Liebe Kiki,
      das ist doch ein schöner Plan bei diesem herrlichen Herbstwetter! Und dazu die fabelhafte Apfel-Auswahl im Garten. Dann grüß‘ mir die Bäume recht herzlich und die Menschen natürlich auch.
      Lieben Gruß von Lotte

  2. Andrea sagt:

    Unser kleiner Apfelbaum hat zwar dieses Jahr kräftig getragen, die Äpfel sind aber bereits anderen Backwaren zum Opfer gefallen oder pur in meinem Magen gelandet. Also stehen nun Äpfel auf dem Einkaufszettel, um auch dieses Rezept auszuprobieren. Hört sich jedenfalls sehr lecker an.
    Liebe Grüße auch von Ben: das beste Obst der Welt verbunden mit dem besten Essen der Welt (wir reden von Bananenplinsen :-)), einen größeren Gefallen konntest Du ihm nicht tun !

  3. Lotte sagt:

    Liebe Andrea,
    das ist ja prima! Ich freue mich immer riesig, wenn die Rezepte gelingen.Und wenn sie auch noch jemanden richtig froh machen, dann macht mich das ebenfalls froh! Vielen Dank für deinen netten Kommentar und viele herzliche Grüße, auch an Ben,
    von Lotte

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